Wenn man es aus den Gullis dampfen sieht, dann weiß man, dass es richtig kalt sein muss.
Hat Chrissi mir letztes Wochenende erzählt, als wir mitm Auto unterwegs waren.
Da hab ich mir schon überlegt, dass ich das aufschreiben will.
An mir ist alles Weihnachten im Moment.
Ich singe wann immer ich kann, versuche den Winter in Momenten und Bildern festzuhalten und fühle die Sehnsucht nach Geborgenheit unendlich stark.
Nach meiner letzten Winterzeit in Australien mit 30°C im Schatten und Weihnachts-Poolschwimmen merke ich, wie sehr mir das alles gefehlt hat.
Und es ist das, was mich im Moment über Wasser hält.
Es ist spät und ich weine zuviel.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Samstag, 22. November 2008
Glückseligkeit flöckchenweise
An meinem Fenster klebt dicker schöner Papp-Schnee!
Und der schmeckt himmlisch.
Wie solls auch anders sein, da kommt er ja her:)
Heute ist der erste Tag seit ich zum Studieren an den Bodensee gezogen bin, an dem ich mich glücklich fühle. Nicht so, wie als ich über unserem Haus im Kleefeld gelegen und den großen Vogel über mir fasziniert beim Fliegen beobachtet hab, aber es hat sich wie ein Stück davon angefühlt.Als würde mich der Schnee von irgendetwas befreien und gleichzeitig zu Neuem mitwirbeln wollen.Mach ich, lieber Schnee...wirbel mich mit.
Dinge, die man längst hätte tun sollen, schiebt man immer weiter vor sich her und weiß doch von den Heimtücken - dass sich das, was da vor einem liegt, erstens nicht von allein erledigt , es zweitens sogar immer mehr wird und man drittens genau weiß, dass alles nicht so schlimm werden würde, finge man doch endlich an. So eine Phase durchlauf ich zurzeit in meinem Studium und hab ich auch beim Gedanken an meine Schreiberei gedacht.
Erstes Semester Technik Management.Meine ganz persönliche Hölle.Ich sitze da und das Schlimmste, was einer Rebecca passiert, ist, wenn sie die eigens an sich gestellten Ansprüche nicht erfüllen kann.Das passiert im Moment und ich gerate in Zweifel. Zweifel über alles, was cih hier tue. Meistens bin ich emotional mal oben auf, weil ich denke 'Mensch, is ja ganz cool, damit hast du viele Chancen', dann land ich wieder ganz unten und glaube zu wissen 'dass ich nicht tue, was mein Herz will'. Beim Tanzen hab ich ein Mädchen kennengelernt. Sie möchte was mit Tanz studieren - hat sie mir heut erzählt; sie hat mich besucht, meine noch harten Nudeln im Broccoligratin gegessen und mit mir den Tanz geübt, weil ich nicht von Anfang an dabei war. Irgendwie hab ich meine Träume auch zu Gutem von Irgendwas aufgegeben, von dem ich weder mehr nachvollziehen kann, was es ist, noch überhaupt wüsste, wann es eine solche Entscheidung gegeben haben soll.Ich weiß nicht, was ich hier mache.Warum bin ich verdammt nochmal nicht ganz glücklich.Ich bin nicht mehr das Mädchen, das ich geglaubt hab, zu sein und gerne wieder wäre.
Darum tanz ich auch wieder.Ich hab fast gefiebert, als ich meine schwarzen Jazzschuhe angezogen und mich in ihnen im Spiegel gesehen hab. Und noch viel MEHR fühlen sich an.Trotzdem hab ich Angst, dass es eig für mich zu spät ist, dass man, wenn man erfolgreich tanzen will, als Mini-Kind anfangen muss.Ich tanze dort Ballett und Jazz.Meine Lehrerin konnte nicht glauben, dass ich zum letzten Mal die Schlppchen anhatte, als ich selber noch ganz klein war und von da an nie wieder. Und ob ich Jazzerfahrungen hab, wollte sie wissen, weil ich super wär und eine tolle Gabe hab, mir die Schritte so schnell zu merken. Balsam für die Seele war das.Damals hab ich aufgehört, weil ich unterfordert war, meine Mama erzählt mir heute, dass mir alles zu langweilig gewesen wär.Ich hab Angst, mein Potential 'verlebt' zu haben. Ich quäle mich mit dem Gedanken, wo ich heute vielleicht hätte sein können.
Ich will wieder reisen. Australien und Neuseeland haben ihre Spuren ganz tief in mir hinterlassen.Ich will noch so viel sehen, riechen und fühlen. Noch so viel Spaß haben.Auf dem Tanzworkshop hab ich diesem Jazzdozenten zugeguckt, der extra aus Las Vegas eingeflogen ist, um dort nach langer Zeit wieder sein Können zum Besten zu geben.Ich bin hingefahren, obwohl im Prospekt stand, dass man auf alle Fälle Tanzerfahrung braucht und ich bis zu dem Zeitpunkt nur die Leidenschaft gefühlt und in der Welt herumgetanzt bin.Es war wunderschön. Ich habs durchgezogen. Der Jazz war natürlich nur für Profis. Ich hab aber zugeguckt. Und da haben meine Augen vor Begeisterung geglüht.Ich hab beschlossen, dass ich wie in einem dieser Tanzfilme nach Amerika gehen und tanzen will, mich mit Nebenjobs über Wasser halte und ansonsten nur tanze.
Chrissi müsste bald nach Hause kommen…er wollte schon vor ner Stunde wieder da sein, aber das ist mir und meinem Drang nach Mitteilung ganz recht.
Er ist in der Kneipe. Wäre ja mitgekommen, aber ich bin krank. Zum allerersten Mal werde ich homöopathisch behandelt. Ich freue mich richtig darüber. Den lang auf sich warten lassenden Wirkeintritt vertröste ich mir mit der Überzeugung, dass mein Körper auf lange Sicht von Homöopathie profitiert.Ich hab so komische Mandeln, die ärgern mich übers Jahr hin sehr viel öfter als alle Anderen.Sie sind schon immer größer als ‚Normale’ gewesen und haben diese kleinen Löcher, weshalb sie anfälliger sind.Aber rausnehmen will ich sie nicht lassen. Dafür hab ich sie zu gern und gehören sie gefühlt viel zu sehr zu mir. Blinddarm ist da was anderes. Der is mir wurscht.
Als wir letztes Wochenende in Leipzig auf dem 10 Jahre-Stomper 98-Konzert waren und schon völlig übermüdet (weil nicht geschlafen) den nächsten Tag auf etlichen Bahnhöfen warten mussten, hab ich plötzlich Lust auf Shoppen gehabt und mir so ein großes rotes schimmerndes Dekotuch gekauft, was ich heute Abend schön auf dem geliehenen Schrank angerichtet hab.
Zu meiner weiteren Weihnachtsdekoration gehört eine Lichterschlange (oh, das muss ich noch machen) und kleine dunkelrote Filzsterne, -schneeflöckchen und –rentiere, die ich in der Wohnung an allem Möglichen aufgehangen hab.Ach ja, für sie perfekte Stimmung musste ich auch vorhin fürchterlich viel Spekulatius essen – um das Weihachtsvöllegefühl zu simulieren, grins.Jetzt liegt ein Nikolaus aus ‚Einback’-Teig mit Rosinenaugen und -knöpfen neben mir auf meinem Bett und wird stückchenweise aufgemüpfelt. Der hat diesen leckeren Eigelbüberzug.Das war einmal der Kopf. Hehe.
Es wird mir fröstelig. Chrissi könnte bald heimkommen und mich warmkuscheln.Das ist nämlich erlaubt in einer, meiner Exbeziehung. Und viele andere schöne Sachen auch.Es ist verdammt kompliziert, eine klare Linie zu fahren, wenn man zwar zusammen wohnt, einst ein tolles Paar war, nicht mehr ist, aber die Interesse aneinander nicht ganz verloren hat.
Schwachsinn, was wir fahren, ist nicht mal eine verschwommene Linie durch Mega-Dioptrin-augen. In anderen Worten, es zerreißt mir mein Herz.
Ich will so viele Sachen sagen und es passiert nichts.
Du bist mir unsagbar wichtig. Aber ich kann nicht.Wie soll man jemandem, der einem die Sterne vom Himmel holt, erklären, dass man seine Freiheit braucht. Wie erklären, dass ich dich trotzdem lieb hab, aber ich im Moment keine Kraft für eine Beziehung hab.Wenn auch das Bedürfnis da ist – nach Zuneigung, nach Nachts-nicht-alleine-sein, nach Zusammen Einkaufen. Wie erklärt man, dass das jetzt plötzlich keine Beziehung mehr sein darf, sondern nur noch Freundschaft plus. Scheiß Begriff, weil ers nicht trifft. Gibt nix, was das beschreibt. Das macht es so schwierig.
Ich muss alleine sein. Vom Gefühl her will ich mein eigener Herr sein.Ich hab mich noch nicht selbst gefunden, weiß nicht, was ich will, aber ich will da alleine hingehn. Nach der langen Zeit ganz alleine in Australien fehlt mir das, ich verlasse mich zu sehr auf den Partner in der Beziehung, bin viel zu abhängig.
Geht das, dass man selber noch nicht bereit für die Beziehung seines Leben ist, aber den Partner dafür schon kennt? Oder ist das nur das typische Erste-Liebe-Gefühl, was einfach nicht vergehen will?
Ich weiß, ich brauch MICH wieder. Zumindest Jetzt. Will meinen Weg zuerst alleine gehen. Dinge tun und niemandem Rechenschaft schuldig sein, von heute auf morgen leben.
Außerdem hab ich mich in letzter Zeit verändert, in meinem Verhalten.Die ganzen Situationen, mit denen man in einer Beziehung umgehen lernt, waren bei mir plötzliche wie ausgeschaltet.
Vertrauen…früher war ich nie eifersüchtig, hab das Gefühl nicht einmal gekannt, es für einer der grüßten Quätsche ^^ gehalten, die es gibt. Jetzt bringt mich alles aus der Fassung. In meinem Kopf geh ich an die Decke. Und das Schlimmste ist, ich werde unfair, gemein und sage Dinge, die nicht schön sind. Hab mich einfach nicht mehr unter Kontrolle.
Kompromisse und Akzeptanz: Ich war nie der große Kompromisseingeher und bin (muss es zugeben) recht egoistisch. Eklig schwer fallen mir Entschuldigungen und das Einsehen meiner Fehler.Aber mit einem Mal war ich nicht mehr bereit dazu, auch nur kleine Dinge an ihm, in seinem Verhalten, seinem Sein zu akzeptieren. Und weil ich gemerkt hab, dass ich in der Lebensphase, in der ich grad bin, keine Kompromisse in Sachen Beziehung eingehen will, merke ich schlussfolgernd, dass ich grad keine Beziehung haben kann. Diese Dinge gehören in jede Beziehung, aber ich bin nicht bereit dazu und werde erst recht nicht anfangen, ihn meinen egoistischen Vorstellungen anpassen, ihn ändern zu wollen. Diese Erkenntnis tut weh, aber noch viel weher tut sie ihm. Und das wiederum tut mir noch mehr weh.Und diese Eifersüchteleien, eigentlich sollte es mir ja jetzt egal sein, und doch ist es das nicht.ich versuche, solche Sachen von mir fern zu halten, weil ich das Recht genauso hab und andere Männer kenne. Wieder so ein Punkt, ich bin nicht einmal bereit, diese Eifersuchtsszenarien abzustellen, also erfülle ich nicht die Beziehungsvoraussetzungen.
Das hört sich jetzt alles ätzend an, als würde ich nem Raster folgen, dabei versuche ich nur, mich zu verstehen und danach zu handeln, was mich am glücklichsten macht.
Ich hab gedacht, ich könnte das alles anders zu Papier bringen, hatte so viele Ansätze, die ich nie aufgeschrieben hab und jetzt ist so ein schwer verdauliches Kauderwelsch draus geworden.
Ich werd das ändern und wieder öfter schreiben, immer, wenn ich eine Idee hab, sie nicht wieder wegfliegen lassen.
Ich hab ihn lieb.
Und freu mich, dass er gleich da ist und wir den tollsten Film ‚The Boondock Saints’ weiter gucken.
Ahoi Matrosen auf den stürmischen Gewässern des Lebens.
Esst mal wieder eine Spekulatius-Mühle und habt mehr Sex.
Und der schmeckt himmlisch.
Wie solls auch anders sein, da kommt er ja her:)
Heute ist der erste Tag seit ich zum Studieren an den Bodensee gezogen bin, an dem ich mich glücklich fühle. Nicht so, wie als ich über unserem Haus im Kleefeld gelegen und den großen Vogel über mir fasziniert beim Fliegen beobachtet hab, aber es hat sich wie ein Stück davon angefühlt.Als würde mich der Schnee von irgendetwas befreien und gleichzeitig zu Neuem mitwirbeln wollen.Mach ich, lieber Schnee...wirbel mich mit.
Dinge, die man längst hätte tun sollen, schiebt man immer weiter vor sich her und weiß doch von den Heimtücken - dass sich das, was da vor einem liegt, erstens nicht von allein erledigt , es zweitens sogar immer mehr wird und man drittens genau weiß, dass alles nicht so schlimm werden würde, finge man doch endlich an. So eine Phase durchlauf ich zurzeit in meinem Studium und hab ich auch beim Gedanken an meine Schreiberei gedacht.
Erstes Semester Technik Management.Meine ganz persönliche Hölle.Ich sitze da und das Schlimmste, was einer Rebecca passiert, ist, wenn sie die eigens an sich gestellten Ansprüche nicht erfüllen kann.Das passiert im Moment und ich gerate in Zweifel. Zweifel über alles, was cih hier tue. Meistens bin ich emotional mal oben auf, weil ich denke 'Mensch, is ja ganz cool, damit hast du viele Chancen', dann land ich wieder ganz unten und glaube zu wissen 'dass ich nicht tue, was mein Herz will'. Beim Tanzen hab ich ein Mädchen kennengelernt. Sie möchte was mit Tanz studieren - hat sie mir heut erzählt; sie hat mich besucht, meine noch harten Nudeln im Broccoligratin gegessen und mit mir den Tanz geübt, weil ich nicht von Anfang an dabei war. Irgendwie hab ich meine Träume auch zu Gutem von Irgendwas aufgegeben, von dem ich weder mehr nachvollziehen kann, was es ist, noch überhaupt wüsste, wann es eine solche Entscheidung gegeben haben soll.Ich weiß nicht, was ich hier mache.Warum bin ich verdammt nochmal nicht ganz glücklich.Ich bin nicht mehr das Mädchen, das ich geglaubt hab, zu sein und gerne wieder wäre.
Darum tanz ich auch wieder.Ich hab fast gefiebert, als ich meine schwarzen Jazzschuhe angezogen und mich in ihnen im Spiegel gesehen hab. Und noch viel MEHR fühlen sich an.Trotzdem hab ich Angst, dass es eig für mich zu spät ist, dass man, wenn man erfolgreich tanzen will, als Mini-Kind anfangen muss.Ich tanze dort Ballett und Jazz.Meine Lehrerin konnte nicht glauben, dass ich zum letzten Mal die Schlppchen anhatte, als ich selber noch ganz klein war und von da an nie wieder. Und ob ich Jazzerfahrungen hab, wollte sie wissen, weil ich super wär und eine tolle Gabe hab, mir die Schritte so schnell zu merken. Balsam für die Seele war das.Damals hab ich aufgehört, weil ich unterfordert war, meine Mama erzählt mir heute, dass mir alles zu langweilig gewesen wär.Ich hab Angst, mein Potential 'verlebt' zu haben. Ich quäle mich mit dem Gedanken, wo ich heute vielleicht hätte sein können.
Ich will wieder reisen. Australien und Neuseeland haben ihre Spuren ganz tief in mir hinterlassen.Ich will noch so viel sehen, riechen und fühlen. Noch so viel Spaß haben.Auf dem Tanzworkshop hab ich diesem Jazzdozenten zugeguckt, der extra aus Las Vegas eingeflogen ist, um dort nach langer Zeit wieder sein Können zum Besten zu geben.Ich bin hingefahren, obwohl im Prospekt stand, dass man auf alle Fälle Tanzerfahrung braucht und ich bis zu dem Zeitpunkt nur die Leidenschaft gefühlt und in der Welt herumgetanzt bin.Es war wunderschön. Ich habs durchgezogen. Der Jazz war natürlich nur für Profis. Ich hab aber zugeguckt. Und da haben meine Augen vor Begeisterung geglüht.Ich hab beschlossen, dass ich wie in einem dieser Tanzfilme nach Amerika gehen und tanzen will, mich mit Nebenjobs über Wasser halte und ansonsten nur tanze.
Chrissi müsste bald nach Hause kommen…er wollte schon vor ner Stunde wieder da sein, aber das ist mir und meinem Drang nach Mitteilung ganz recht.
Er ist in der Kneipe. Wäre ja mitgekommen, aber ich bin krank. Zum allerersten Mal werde ich homöopathisch behandelt. Ich freue mich richtig darüber. Den lang auf sich warten lassenden Wirkeintritt vertröste ich mir mit der Überzeugung, dass mein Körper auf lange Sicht von Homöopathie profitiert.Ich hab so komische Mandeln, die ärgern mich übers Jahr hin sehr viel öfter als alle Anderen.Sie sind schon immer größer als ‚Normale’ gewesen und haben diese kleinen Löcher, weshalb sie anfälliger sind.Aber rausnehmen will ich sie nicht lassen. Dafür hab ich sie zu gern und gehören sie gefühlt viel zu sehr zu mir. Blinddarm ist da was anderes. Der is mir wurscht.
Als wir letztes Wochenende in Leipzig auf dem 10 Jahre-Stomper 98-Konzert waren und schon völlig übermüdet (weil nicht geschlafen) den nächsten Tag auf etlichen Bahnhöfen warten mussten, hab ich plötzlich Lust auf Shoppen gehabt und mir so ein großes rotes schimmerndes Dekotuch gekauft, was ich heute Abend schön auf dem geliehenen Schrank angerichtet hab.
Zu meiner weiteren Weihnachtsdekoration gehört eine Lichterschlange (oh, das muss ich noch machen) und kleine dunkelrote Filzsterne, -schneeflöckchen und –rentiere, die ich in der Wohnung an allem Möglichen aufgehangen hab.Ach ja, für sie perfekte Stimmung musste ich auch vorhin fürchterlich viel Spekulatius essen – um das Weihachtsvöllegefühl zu simulieren, grins.Jetzt liegt ein Nikolaus aus ‚Einback’-Teig mit Rosinenaugen und -knöpfen neben mir auf meinem Bett und wird stückchenweise aufgemüpfelt. Der hat diesen leckeren Eigelbüberzug.Das war einmal der Kopf. Hehe.
Es wird mir fröstelig. Chrissi könnte bald heimkommen und mich warmkuscheln.Das ist nämlich erlaubt in einer, meiner Exbeziehung. Und viele andere schöne Sachen auch.Es ist verdammt kompliziert, eine klare Linie zu fahren, wenn man zwar zusammen wohnt, einst ein tolles Paar war, nicht mehr ist, aber die Interesse aneinander nicht ganz verloren hat.
Schwachsinn, was wir fahren, ist nicht mal eine verschwommene Linie durch Mega-Dioptrin-augen. In anderen Worten, es zerreißt mir mein Herz.
Ich will so viele Sachen sagen und es passiert nichts.
Du bist mir unsagbar wichtig. Aber ich kann nicht.Wie soll man jemandem, der einem die Sterne vom Himmel holt, erklären, dass man seine Freiheit braucht. Wie erklären, dass ich dich trotzdem lieb hab, aber ich im Moment keine Kraft für eine Beziehung hab.Wenn auch das Bedürfnis da ist – nach Zuneigung, nach Nachts-nicht-alleine-sein, nach Zusammen Einkaufen. Wie erklärt man, dass das jetzt plötzlich keine Beziehung mehr sein darf, sondern nur noch Freundschaft plus. Scheiß Begriff, weil ers nicht trifft. Gibt nix, was das beschreibt. Das macht es so schwierig.
Ich muss alleine sein. Vom Gefühl her will ich mein eigener Herr sein.Ich hab mich noch nicht selbst gefunden, weiß nicht, was ich will, aber ich will da alleine hingehn. Nach der langen Zeit ganz alleine in Australien fehlt mir das, ich verlasse mich zu sehr auf den Partner in der Beziehung, bin viel zu abhängig.
Geht das, dass man selber noch nicht bereit für die Beziehung seines Leben ist, aber den Partner dafür schon kennt? Oder ist das nur das typische Erste-Liebe-Gefühl, was einfach nicht vergehen will?
Ich weiß, ich brauch MICH wieder. Zumindest Jetzt. Will meinen Weg zuerst alleine gehen. Dinge tun und niemandem Rechenschaft schuldig sein, von heute auf morgen leben.
Außerdem hab ich mich in letzter Zeit verändert, in meinem Verhalten.Die ganzen Situationen, mit denen man in einer Beziehung umgehen lernt, waren bei mir plötzliche wie ausgeschaltet.
Vertrauen…früher war ich nie eifersüchtig, hab das Gefühl nicht einmal gekannt, es für einer der grüßten Quätsche ^^ gehalten, die es gibt. Jetzt bringt mich alles aus der Fassung. In meinem Kopf geh ich an die Decke. Und das Schlimmste ist, ich werde unfair, gemein und sage Dinge, die nicht schön sind. Hab mich einfach nicht mehr unter Kontrolle.
Kompromisse und Akzeptanz: Ich war nie der große Kompromisseingeher und bin (muss es zugeben) recht egoistisch. Eklig schwer fallen mir Entschuldigungen und das Einsehen meiner Fehler.Aber mit einem Mal war ich nicht mehr bereit dazu, auch nur kleine Dinge an ihm, in seinem Verhalten, seinem Sein zu akzeptieren. Und weil ich gemerkt hab, dass ich in der Lebensphase, in der ich grad bin, keine Kompromisse in Sachen Beziehung eingehen will, merke ich schlussfolgernd, dass ich grad keine Beziehung haben kann. Diese Dinge gehören in jede Beziehung, aber ich bin nicht bereit dazu und werde erst recht nicht anfangen, ihn meinen egoistischen Vorstellungen anpassen, ihn ändern zu wollen. Diese Erkenntnis tut weh, aber noch viel weher tut sie ihm. Und das wiederum tut mir noch mehr weh.Und diese Eifersüchteleien, eigentlich sollte es mir ja jetzt egal sein, und doch ist es das nicht.ich versuche, solche Sachen von mir fern zu halten, weil ich das Recht genauso hab und andere Männer kenne. Wieder so ein Punkt, ich bin nicht einmal bereit, diese Eifersuchtsszenarien abzustellen, also erfülle ich nicht die Beziehungsvoraussetzungen.
Das hört sich jetzt alles ätzend an, als würde ich nem Raster folgen, dabei versuche ich nur, mich zu verstehen und danach zu handeln, was mich am glücklichsten macht.
Ich hab gedacht, ich könnte das alles anders zu Papier bringen, hatte so viele Ansätze, die ich nie aufgeschrieben hab und jetzt ist so ein schwer verdauliches Kauderwelsch draus geworden.
Ich werd das ändern und wieder öfter schreiben, immer, wenn ich eine Idee hab, sie nicht wieder wegfliegen lassen.
Ich hab ihn lieb.
Und freu mich, dass er gleich da ist und wir den tollsten Film ‚The Boondock Saints’ weiter gucken.
Ahoi Matrosen auf den stürmischen Gewässern des Lebens.
Esst mal wieder eine Spekulatius-Mühle und habt mehr Sex.
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